Ich setze die mächtige Methode EMDR in meiner Praxis gerne und erfolgreich bei folgenden Indikationen ein: sämtliche Angststörungen, Traumata, Phobien, substanzgebundenen Süchten, psychosomatischen Störungen, Schmerzzuständen, und weiteren Indikationen.  

Was ist EMDR?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, ein komplexes psychotherapeutisches Verfahren, das seit Mitte der 90er Jahre überaus erfolgreich in der Trauma-Therapie eingesetzt wird. Es arbeitet mit bilateraler Stimulation, d.h. Stimulation beider Gehirnhälften, primär über Augenbewegungen, aber zunehmend auch unter Einbindung des gesamten Körpers.
Quelle: http://www.emdr-akademie.de/emdr/index.html
 Dr. Francine Shapiro entwickelte diese Methode (Erstpublikation 1989) und konnte sie durch Erfolge an Vietnam-Veteranen, Missbrauchsopfern und anderen Personen mit PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) etablieren.
 Über die Effizienz von EMDR bei PTBS gibt es eine große Anzahl von Studien, die belegen, dass EMDR vielen anderen Methoden, die bei der Traumatherapie angewendet werden, überlegen ist.
Eingangs (Vorwort) bin ich auf weitere Indikationen eingegangen, die ich mittels EMDR – auch in Kombination mit anderen Methoden – erfolgreich behandele.
 Wirkungsweisen und Hintergründe(Quelle:de.wikipedia.org/wiki/Eye_Movement_Desensitization_and_Reprocessing)
Nach einem Trauma kann es zum sogenannten „Sprachlosen Entsetzen“ (speechless terror) kommen, das heißt, in der rechten Hirnhälfte werden Bilder prozessiert, die der Patient vor Augen hat, während das Sprachzentrum aktiv unterdrückt wird. Der Patient kann das Geschehene so nicht in Worte fassen, wodurch nachfolgend eine Verarbeitung des Erlebten erschwert wird.
 Es gibt bereits einige Studien, die die Wirksamkeit von EMDR belegen und versuchen, die Wirkungsweise zu ergründen. Es wird angenommen, dass durch die bilaterale Stimulation mittels bestimmter Augenbewegungen (oder auch akustischer oder taktiler Reize), eine Synchronisation der Hirnhälften ermöglicht wird, die bei der posttraumatischen Belastungsstörung gestört ist. Erklärend wird Bezug genommen auf die REM-Phasen während des Schlafes, in denen starke Augenbewegungen stattfinden und zugleich ein erhöhter Verarbeitungsmodus des im Alltag Erlebten vermutet wird. Derzeit läuft an der Universität München ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes, auf drei Jahre geplantes Forschungsprojekt, das helfen soll, den Mechanismus der EMDR-Methode weiter aufzuklären.
Je nach individueller Fragestellung kombiniere ich EMDR entsprechend meinem Konzept der Ganzheitlichen Heiltherapie & Coaching mit weiteren Methoden. Für zusätzliche Informationen über EMDR informieren Sie sich bitte http://www.emdr-akademie.de/emdr/index.html  über diese kraftvolle Methode